Stadtwerke und Verwaltung informierten über umfangreiche Baumaßnahmen 2026/27
In den kommenden Wochen starten in Sankt Georgen umfangreiche Bauarbeiten, die
Straßensperren und vorübergehenden Beeinträchtigungen mit sich bringen. In einer gemeinsamen
Infoveranstaltung im k1 klärten die Stadtwerke Traunreut und die Stadtverwaltung
die betroffenen Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Maßnahmen auf. Die
zuständigen Experten aus den Bereichen Wasser und Abwasser der Stadtwerke, aus dem
Bau- und Ordnungsamt und von den beteiligten Bau- und Planungsfirmen beantworteten
im Anschluss direkt konkrete Fragen zu den anstehenden Bauarbeiten.
Es handelt sich um zwei Bauabschnitte: 2026 wird im Bereich des Uferwegs, der Irsinger
Straße und der Traunstraße Nord gebaut. 2027 ist dann die Traunstraße Süd an der Reihe.
Dabei werden sämtliche Wasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse erneuert und soweit
erforderlich der Abwasserkanal sowie die Übergabeschächte saniert. Auch die Straße
wird komplett neugestaltet. Es entstehen neue Parkplätze, um die Situation für die Anliegenden
zu verbessern. Die Straßenentwässerung wird gemäß des Schwammstadtprinzips
der Stadt Traunreut angelegt. Die Stadt hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, für Versickerungsmöglichkeiten
im öffentlichen Raum zu sorgen, um bei Starkregenereignissen
mehr Wasser sukzessive dem Boden zuzuführen. So werden bei dieser konkreten Maßnahme
beispielsweise Senken beseitigt, in denen sich bisher bei Starkregen Wasser sammelt.
Im Zuge der Baumaßnahmen werden auch Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt, die
dann in der weiteren Folge Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen zur Verfügung
gestellt werden.
„Die Kombination der Arbeiten der Stadtwerke mit denen des Bauamts sorgt dafür, dass
es jetzt einmal eine große Baustelle gibt, danach aber jahrzehntelang Ruhe sein wird“,
versicherte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Durch die frühzeitige Bürgerbeteiligung
können wir schon vorab viele Fragen und Anliegen klären und es ist sehr erfreulich,
wie positiv und konstruktiv die Gespräche bei dieser Info-Veranstaltung waren“, so
Dangschat weiter.
Aufkommende Fragen beschäftigten sich beispielsweise mit der Verkehrsführung inklusive
Parkmöglichkeiten oder Zufahrten während der Bauphase. Außerdem ging es darum,
ob die Stadt auch Kosten für den Straßenbau anteilig auf die Anwohnerinnen und Anwohner
umlegen könnte, was Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat klar verneinte.
Nach der Veranstaltung herrschte noch ein reger Austausch zwischen den Gästen und
den Ansprechpartnern.
Der genaue Baubeginn kristallisiert sich bei den Hausbesuchen und Gesprächen in den
kommenden Wochen noch heraus, sollte aber noch im April oder direkt im Mai liegen.
Dieses Jahr laufen die Arbeiten bis Ende Herbst. 2027 dürfte für den zweiten Bauabschnitt
ein ähnlicher zeitlicher Ablauf folgen.
