Bei der Schützengilde Traunwalchen übernimmt alljährlich in der fünften Jahreszeit der Faschingskönig das Zepter. Der närrische Titel ging heuer an Markus Baumeister. Beim zünftigen Faschingsschießen waren neben dem Königsschuss die Spaß-Wertungen Dart und 6aus49 auf der Elektronischen Schießanlage zu absolvieren. Außerdem fand ein „Gscheidmeier“-Quiz und die Wahl für die beste Maske statt.

Das Faschingsschießen wird traditionell am „Ruassigen Freitag“ ausgetragen, heuer lautete das Motto „1896 – de guade oide Zeit“, abgeleitet vom Gründungsjahr der Schützengilde, die heuer ihr 130jähriges Gründungsjubiläum feiern kann. Bunt dekoriert präsentierte sich das Schützenheim. Die 31 Teilnehmer erschienen in den unterschiedlichsten Kostümen, viele angelehnt an das Motto in historischen Gewändern, um an den lustigen Wettbewerben teilzunehmen und sich vom Wirt „Fritteusen-Karl„ mit allerlei kulinarischen Schmankerln, wie z.B. einem „Alpen-Tequila“, verwöhnen zu lassen.

In zwei Gaudi-Meisterwertungen wurden die Schüsse mit Luftgewehr, Luftpistole oder Lichtgewehr auf eine Dartscheibe und eine 6aus 49-Scheibe abgegeben. Wie im Vorjahr gewann hier Claudia Dorfhuber die Kombinationswertung vor Markus Baumeister und Lucia Branilovic. Bei der Jugendgruppe hatte Simon Sollacher die Nase vorn, gefolgt von Anton Baumeister und Greta Reuter.

Der Faschingskönig wurde mit nur einem Schuss auf die verdeckte Scheibe ermittelt. Der beste Glücksschuss gelang dabei Markus Baumeister, wofür ihm unter donnerndem Applaus die wuchtige „Glockenkette“ umgehängt wurde. Er übernimmt nun bis zum Faschingsende das Königszepter bei der Schützengilde. Die „Schnapskette“ für den zweiten Platz bekam Vlado Branilovic umgehängt und die „Guadlkette“ gewann der drittplatzierte Klaus Poschner.

Bei einem Chronik-Quiz“, bei dem 24 Fragen aus der Geschichte der Schützengilde zu beantworten waren , holte sich Lisi Miesgang den Titel der „Gscheidmeierin des Jahres“. Mit knapper Mehrheit gewannen Elisabeth Förg mit ihrem historischen Gewand den lachenden Wanderpokal für die beste Maske. Schützenmeister Norbert Alversammer übergab bei der Siegerehrung neben Süßigkeiten, Schokoküssen und Hochprozentigem auch einige unnütze Sachpreise.

Text, Foto: Norbert Alversammer