Der Abistreich 2026 am Johannes-Heidenhain-Gymnasium (JHG) in Traunreut sorgte für einen ereignisreichen Schulvormittag.

Das Schulgebäude und das Außengelände wurden dabei in eine große, kreative Aktionsfläche verwandelt, Klassenzimmer verbarrikadiert, Stühle und Tische gestapelt, die tausenden Seiten Arbeitsblätter der letzten Jahre im Treppenhaus verteilt, Treppen mit Frischhaltefolie versperrt und der Zugang zum Lehrerzimmer mit Hilfe von gefüllten Plantschbecken erschwert. Absperrbänder, Hinweise wie „Im Urlaub“ an Bürotüren und weitere Hindernisse sorgten für den typischen Ausnahmezustand eines Abistreichs.

Bereits bei der Ankunft mussten die Schülerinnen und Schüler einen Parkour bewältigen, währenddessen die Abschlussklasse, ausgerüstet mit Wasserpistolen, für reichlich Abkühlung sorgten. Unter dem Motto „Abinopoly – Die Lehrer würfeln, wir verlieren“ griff der Jahrgang das bekannte Brettspiel Monopoly auf. Zentrale Elemente des Programms waren Wettbewerbe und Spiele, bei denen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gegeneinander antraten. Dabei mussten die Beteiligten unter anderem ihre Beweglichkeit beim Hobby-Horsing unter Beweis stellen oder verschiedene Yoga-Positionen nachstellen. Auch keine leichte Aufgabe bei heißen Temperaturen: Das eigens für den Abistreich angeschaffte, modifizierte Auto musste auf dem Pausenhof von zwei gegeneinander antretenden Teams so schnell wie möglich um den Chillhügel geschoben werden. Dabei wurde beim Lehrerteam das Auto mit 8 Schülern zusätzlich beschwert. Nicht nur sportliche Leistungen standen im Mittelpunkt. Lehrerinnen und Lehrer mussten sich beispielsweise einem Leberkäse-Wettessen stellen.

Die 53 Abiturientinnen und Abiturienten hatten sich über Monate hinweg auf den Abschluss vorbereitet und ihre Ideen eingebracht: vom fleißigen Spendensammeln durch Aktionen und Akquise fürs Abibudget, gelungenen Abilogo über die begehrte Abizeitung bis hin zu den Mottowochen, dem Abistreich und der anstehenden Zeugnisverleihung sowie dem Abschlussball im k1 war alles perfekt durchdacht und umgesetzt.
Beim Abistreich selbst entstand ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl den Lehrkräften als auch den jüngeren Jahrgängen in bester Erinnerung bleiben wird. Mit viel Kreativität, Humor und Engagement gelang es dem Jahrgang, der übrigens als einer der erfolgreichsten aller bisherigen Jahrgänge gilt, nicht nur einen besonderen Schultag, sondern einen gelungenen Höhepunkt der gemeinsamen Jahre am Johannes-Heidenhain-Gymnasium zu gestalten.