Der Gartenbauverein Traunwalchen unternahm am Samstag einen abwechslungsreichen und informativen Tagesausflug nach Freising zu den bekannten Weihenstephaner Gärten. Bereits am frühen Morgen machte sich die Reisegruppe mit dem Bus auf den Weg. Nach der Ankunft stärkten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst mit frischen Butterbrezen, bevor das eigentliche Programm begann.

Anschließend stand die erste Entscheidung des Tages an: Die Besucher konnten zwischen einer Führung durch den beeindruckenden Staudengarten oder den vielseitigen Gemüsegarten wählen. Danach bestand ausreichend Gelegenheit, auch den jeweils anderen Bereich in aller Ruhe zu besichtigen.

Die Weihenstephaner Gärten liegen auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters am Weihenstephaner Berg. Die stilvoll angelegten und liebevoll gepflegten Anlagen dienen sowohl dem universitären Lehrbetrieb als auch der Forschung und sind weit über die Region hinaus bekannt. Gartenfachleute ebenso wie Hobbygärtner finden dort zahlreiche Anregungen und interessante Einblicke.

Besonders beeindruckte viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sichtungsgarten für Stauden und Gehölze. Auf rund fünf Hektar werden dort Stauden, Rosen und Gehölzneuheiten auf ihren Gebrauchswert geprüft. Die harmonische Gestaltung und die große Pflanzenvielfalt machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Großes Interesse weckte auch der Kleingartenbereich. Dort wird intensiv über den Anbau bekannter und seltener Gemüse- und Kräuterarten geforscht. Neben klassischen Gemüsebeeten konnten moderne Hochbeete und kreative Pflanzsysteme für Balkone und Terrassen besichtigt werden.

Da sich das Wetter zunächst eher kühl zeigte, kehrte die Gruppe zur Mittagszeit gerne im traditionsreichen Bräustüberl Weihenstephan ein. Auf dem sogenannten „Nährberg“ befindet sich die älteste Brauerei der Welt – die Staatsbrauerei Weihenstephan. Bei einem leckeren Mittagessen und anschließendem Kaffee konnten sich alle wieder aufwärmen, bis sich schließlich auch die Sonne zeigte.

Am Nachmittag erkundeten viele Teilnehmende weitere Gartenanlagen auf eigene Faust, darunter den Parterregarten, den Hofgarten sowie den Oberdieckgarten. Überall gab es besondere Pflanzenkombinationen, liebevoll gestaltete Details und neue Ideen für den eigenen Garten zu entdecken.