Foto: Freuen sich über den Fairtrade-Zuwachs in der Gastronomie: v. l. Helga Berger, Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Puynoon und Markus Luprich, Helga Zembsch und Anna Ianc.
Ehepaar Luprich unterstützt Fairtrade-Projekt der Stadt Traunreut
Das Thai-Break in Traunreut beteiligt sich nun auch am Fairtrade-Engagement der Stadt. Drei Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gehören bereits zum Sortiment: Grüner Tee, eine indische Teemischung und Zuckersticks. Damit erfüllt der Gastronomiebetrieb die Voraussetzungen, um bei der Fairtrade-Zertifizierung der Stadt berücksichtigt zu werden.
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat freut sich über die weitere Unterstützung aus der Traunreuter Gastronomie: „Fairer Handel beginnt mit kleinen Entscheidungen im Alltag. Wenn Gastronomiebetriebe fair gehandelte Produkte anbieten, erreichen diese viele Menschen. Ich freue mich, dass sich auch das Thai-Break für Fairtrade engagiert und damit einen Beitrag zum fairen Handel in Traunreut leistet.“
Für die Zertifizierung als Fairtrade-Stadt werden unter anderem Gastronomiebetriebe und Geschäfte berücksichtigt, die fair gehandelte Produkte anbieten. Ab mindestens zwei Fairtrade-Produkten kann ein Gastronomiebetrieb positiv angerechnet werden. Zuletzt hat sich das Restaurant Athen mit drei Produkten dem Fairtrade-Programm angeschlossen. Seit acht Jahren trägt die Stadt Traunreut den Titel Fairtrade-Stadt, der alle zwei Jahre überprüft wird.
Neben der Beteiligung von Handel und Gastronomie gehören weitere Kriterien zur Zertifizierung, dazu zählen ein Stadtratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels sowie der Einsatz von fair gehandeltem Kaffee und Zucker bei Sitzungen der städtischen Gremien. Auch Informations- und Bildungsangebote in Schulen, Kindergärten, Vereinen und Kirchengemeinden sowie der bewusste Einsatz fair gehandelter Produkte bei Veranstaltungen fließen in die Bewertung ein.
Koordiniert werden die Fairtrade-Aktivitäten in Traunreut von der Steuerungsgruppe um Helga Zembsch. Sie informiert regelmäßig über Aktionen und setzt sich dafür ein, den fairen Handel vor Ort weiter zu stärken.
Fairtrade setzt sich weltweit für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien und Beschäftigten ein. Im Mittelpunkt stehen unter anderem faire Preise, Kinderrechte, Geschlechtergerechtigkeit und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

