Als 1938 die Arbeiten für die Heeresmunitionsanstalt (Muna) begannen, konnte man nicht ahnen, dass da in 22 Jahren eine Stadt stehen wird, die bald die größte im Landkreis sein wird. Diese Geschichte ist Thema einer Präsentation zum 70-jährigen Jubiläum des „Vereins Heimathaus und Museum Traunreut“ von seinem Vorsitzenden Gerhard Wonner.

Nach dem Ende des Weltkrieges hatte man für Munition keine Verwendung mehr, allerdings musste man diese auch vernichten. Dabei wog schwer, dass hier auch Giftgas gelagert war. Diese Arbeiten forderten auch Todesopfer. Die vielen intakten Gebäude waren für die vielen Heimatlosen im Nachkriegsdeutschland ein Zuzugsgrund, auch die Wirtschaft entwickelte sich. Neben einigen Großbetrieben waren es viele kleinere Läden und Werkstätten, so dass es 1950 schon 97 davon gab. Wie kam Traunreut zu seinem Namen? Woher stammten die Bewohner 1960?
Wie sich die notwendige Infrastruktur: Kirchen, Kindergärten, Schulen, Wohnungsbau, Versorgung und Verkehr weiterentwickelte, sind weiter Themen. Schließlich die Stadterhebung 1960.

Zu erfahren ist dieses am Freitag, dem 17. April, 18.00 Uhr
im Heimathaus Traunreut. Der Eintritt ist frei.