{"id":29077,"date":"2026-04-15T15:50:23","date_gmt":"2026-04-15T13:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=29077"},"modified":"2026-04-15T15:50:23","modified_gmt":"2026-04-15T13:50:23","slug":"toller-erfolg-fuer-wmr-schuelerinnen-bei-jugend-forscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=29077","title":{"rendered":"Toller Erfolg f\u00fcr WMR-Sch\u00fclerinnen bei \u201eJugend forscht\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Platz im Fachbereich Biologie und Teilnahme beim Landeswettbewerb in Regensburg<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMaximale Perspektive\u201c, so lautete das diesj\u00e4hrige Motto beim Wettbewerb Jugend forscht\/Jugend forscht junior. Zwei Sch\u00fclerinnen der Walter-Mohr-Realschule Traunreut pr\u00e4sentierten ihr Projekt \u201eWas steckt wirklich hinter der Schlangenhaut?\u201c beim 10. Regionalwettbewerb am 25. und 26.02.26, an der Technischen Hochschule Rosenheim und haben sich zusammen mit 7 weiteren Projekten f\u00fcr den Landesentscheid in Bayern qualifiziert. Insgesamt nahmen mehr als 80 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit \u00fcber 50 Projekten aus den Bereichen Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Arbeitswelt, Mathematik\/Informatik, Physik, Biologie und Technik am Regionalwettbewerb in Rosenheim teil.<\/p>\n<p>Jona hat zuhause eine K\u00f6nigspython, die sich 3\u20134-mal im Jahr h\u00e4utet. Die Schlangenhaut ist aus Schuppen aufgebaut und sch\u00fctzt die Tiere vor Fl\u00fcssigkeitsverlust. Sie erm\u00f6glicht auch eine effiziente Fortbewegung. Marlene und Jona, beide gehen in die 5. Klasse, wollten in ihrem Projekt erforschen, welche Eigenschaften der Schlangenhaut Schutz und Fortbewegung unterst\u00fctzen. Dazu verwendeten sie die abgestreifte Schlangenhaut und untersuchten sie unter dem Mikroskop. Sie untersuchten auch, wie die Haut auf unterschiedliche Chemikalien reagiert. Schlangen bewegen sich auf verschiedenen Untergr\u00fcnden kriechend fort \u2013 die Haut ist also st\u00e4ndigen Reibungskr\u00e4ften ausgesetzt. Ihre Haut muss aber 2-3- Monate halten, bis das H\u00e4uten einsetzt und sie erneuert wird. Die beiden hat daher interessiert, welche Reibungseigenschaften die Schlangenhaut zeigt. Mit zwei unterschiedlichen Messmethoden konnten sie die Haft- und Gleitreibungskoeffizienten der Schlangenhaut bestimmen und mit anderen Materialien wie Styropor, Holz, Folie oder Schmirgelpapier vergleichen. Tats\u00e4chlich konnten sie klar zeigen, dass die Schlangenhaut extrem reibungsarm ist, was ihr eine effiziente Vorw\u00e4rtsbewegung erm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Mit ihrer gro\u00dfen Begeisterung, ihrem sch\u00f6nen Wettbewerbsstand und dem gelungenen Projektvortrag konnten die beiden die Jury voll \u00fcberzeugen. Sie gewannen mit ihrem Projekt im Fachbereich Biologie den ersten Preis bei Jugend forscht junior und d\u00fcrfen nun Mitte April beim Landeswettbewerb in Regensburg teilnehmen.<br \/>\nJona und Marlene hat der Wettbewerb sehr viel Spa\u00df gemacht. \u201eWir fanden es toll, weil wir faszinierende Projekte und St\u00e4nde hautnah erleben durften und weil wir f\u00fcr unser Projekt viele neue Ideen mitnehmen konnten\u201c, schw\u00e4rmen die beiden.<br \/>\nNeue Ideen f\u00fcr Verbesserungen und spannende Ans\u00e4tze gibt es auch schon, denn m\u00f6glicherweise kann die Haut als Vorbild f\u00fcr technische Anwendungen dienen.<\/p>\n<p>Die gesamte Schulfamilie gratuliert den Preistr\u00e4gern ganz herzlich zu diesem gro\u00dfartigen Erfolg!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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