{"id":23161,"date":"2023-12-07T14:46:12","date_gmt":"2023-12-07T13:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=23161"},"modified":"2023-12-07T14:46:12","modified_gmt":"2023-12-07T13:46:12","slug":"digitale-jugendbuergerversammlung-erstmals-nur-als-livestream","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=23161","title":{"rendered":"Digitale Jugendb\u00fcrgerversammlung erstmals nur als livestream"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stadt Traunreut setzt bei Jugendb\u00fcrgerversammlung auf Social-Media-Kan\u00e4le<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung Traunreut geht bereits seit l\u00e4ngerem den Weg der Digitalisierung. Erst k\u00fcrzlich erhielt sie vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Digitales die Auszeichnung \u201eDigitales Amt\u201c f\u00fcr besonders engagierte Umsetzungen von Online-Angeboten im Sinne des Onlinezugangsgesetzes f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Bereits das dritte Jahr in Folge wurde heuer wieder die B\u00fcrgerversammlung digital \u00fcber Facebook und YouTube \u00fcbertragen. Da war es nur konsequent, auch die Jugendb\u00fcrgerversammlung erstmals rein online durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Juni wurde eine \u201eSommer-Jugendb\u00fcrgerversammlung\u201c noch in \u201ehybrider\u201c Form abgehalten, also als Pr\u00e4senzveranstaltung im k1 mit gleichzeitiger live-\u00dcbertragung. Nun entschied sich Erster B\u00fcrgermeister Hans-Peter Dangschat f\u00fcr einen reinen Livestream. Neu war dieses Mal auch die Ausstrahlung \u00fcber die Kan\u00e4le tiktok und Instagram.<br \/>\n\u201eEs ist uns ein Anliegen, in unserem Stadtgeschehen bei Planungen und Entscheidungsfindungen auch die Jugend mit einzubeziehen. Es ist uns wichtig, zu h\u00f6ren, was sie be-wegt, wie Angebote angenommen werden und was man auch noch besser machen k\u00f6nnte. Dazu muss man dorthin gehen, wo man die Jugendlichen erreicht, und daher haben wir uns f\u00fcr diesen eher unkonventionellen, aber auch zielgruppenorientierten Weg entschieden.\u201c, erkl\u00e4rt Erster B\u00fcrgermeister Hans-Peter Dangschat.<\/p>\n<p>Im Livestream pr\u00e4sentierte er Themen, welche die jungen Menschen der Kernstadt und den Ortsteilen betreffen. Er stellte etwa die \u201eIdeenfabrik\u201c vor, ein Projekt von Jugendre-ferentin Veronika Lauber und dem Team des Jugendzentrums um Leiter Alexander Harsch. Es soll Kindern und Jugendlichen die M\u00f6glichkeit geben, eigene Ideen rund um das Stadtleben in Arbeitsgruppen auszuarbeiten. Des Weiteren zeigte er Pl\u00e4ne aktueller Bauvorhaben wie die Sanierung der Kantstra\u00dfe oder die Umgestaltung des Gr\u00fcnzugs an der Eichendorffstra\u00dfe, die Jung und Alt eine bessere Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Traunreuter Innenstadt bieten sollen.<\/p>\n<p>Die Themen Energie, Nachhaltigkeit und Umwelt fanden gro\u00dfen Anklang bei der letzten Jugendb\u00fcrgerversammlung, und so ging Dangschat auch auf diese Punkte ein. Er verk\u00fcndete, dass der Photovoltaikausbau auf dem Erweiterungsbau des Rathauses abgeschlossen ist, stellte den Ausbau von E-Lades\u00e4ulen vor und gab an, dass mehr \u00d6ko-Aus-gleichsfl\u00e4chen als vorgegeben geschaffen worden sind.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Pr\u00e4sentation gab es eine lebhafte Fragerunde, in welcher der Erste B\u00fcrgermeister von Moderatorin Evi Dettl unterst\u00fctzt wurde. Es wurden im Vorfeld bereits Fragen unter anderem \u00fcber den What\u2019s-App-Kanal der Stadtverwaltung eingereicht und auch live war die Beteiligung sehr rege.<br \/>\nDie Fragesteller wollten zum Beispiel wissen, ob ein Graffiti-Workshop mit dem K\u00fcnstler, der die Kulturpassage gestaltet hat, m\u00f6glich w\u00e4re. Dangschat meinte, dass dieser gern angefragt werden k\u00f6nnte. Des Weiteren w\u00fcnschten sich viele Teilnehmende die Ansiedlung gr\u00f6\u00dferer Mode- und Fastfoodketten in der Stadt. Zumindest sei die Aussicht auf ein neues Schnellrestaurant gut, meinte der Erste B\u00fcrgermeister, doch bei gro\u00dfen Modeketten sei die Nachfrage dann doch zu gering und verwies auf die Einkaufsstadt Salzburg, deren M\u00f6glichkeiten auch von vielen Traunreuterinnen und Traunreutern genutzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Andere w\u00fcnschten sich ein Angebot von Graphic Novels in der Stadtb\u00fccherei, oder auch M\u00f6glichkeiten, drau\u00dfen Basketball zu spielen oder sich generell aufzuhalten. Dangschat verwies auf die Neugestaltung der Eichendorffstra\u00dfe mit verschiedenen Aufenthalts-m\u00f6glichkeiten und bereits bestehende Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Im Jugendzentrum Traunreut war eine Gruppe versammelt um gemeinsam den Livestream zu verfolgen und Fragen zu stellen. Auch konnte Alex Harsch, der JUZ-Leiter bereits einige Folgen in der Live-\u00dcbertragung beantworten. So stellte er die M\u00f6glichkeit, k\u00fcnftiger Konzerte im JUZ in Aussicht und lud ein, die Slackline und weitere Freizeit-m\u00f6glichkeiten auf dem Gel\u00e4nde zu nutzen.<br \/>\nDer livestream kann \u00fcber die Social-Media-Kan\u00e4le der Stadt Traunreut und unter www.traunreut.de nachtr\u00e4glich aufgerufen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto, Text: Stadt Traunreut<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadt Traunreut setzt bei Jugendb\u00fcrgerversammlung auf Social-Media-Kan\u00e4le Die Stadtverwaltung Traunreut geht bereits seit l\u00e4ngerem den Weg der Digitalisierung. Erst k\u00fcrzlich erhielt sie vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Digitales die Auszeichnung \u201eDigitales Amt\u201c f\u00fcr besonders engagierte Umsetzungen von Online-Angeboten im Sinne des Onlinezugangsgesetzes f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. 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