{"id":18736,"date":"2022-07-03T15:32:24","date_gmt":"2022-07-03T13:32:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=18736"},"modified":"2022-07-03T15:32:24","modified_gmt":"2022-07-03T13:32:24","slug":"175-jahre-adolph-kolping-gesellenvater-und-reformer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=18736","title":{"rendered":"175 Jahre Adolph Kolping \u2013 Gesellenvater und Reformer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein \u201eJubil\u00e4um vor dem Jubil\u00e4um\u201c hat die Traunreuter Kolpingsfamilie gefeiert. Im Sommer 1847 \u2013 vor 175 Jahren \u2013 wurde Adolph Kolping zweiter Pr\u00e4ses des katholischen Gesellenvereins in Elberfeld (Wuppertal). Drei Jahre sp\u00e4ter \u2013 1850 \u2013 kam es zum Zusammenschluss mehrerer Gesellenvereine. Aus diesem Zusammenschluss entwickelte sich das heutige Kolpingwerk.<\/strong><\/p>\n<p>Im Traunreuter Kolpingvorstand war man sich einig: \u201eWir m\u00f6chten daran erinnern, dass unser Gr\u00fcnder f\u00fcr Menschen in Not da war. Und daran, dass er schon 1847 als Gesellenvater t\u00e4tig wurde. So gesehen, haben wir heuer allen Grund zum Feiern.\u201c<\/p>\n<p>Pr\u00e4ses Pfarrer Thomas Tauchert, der dem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche am Sonntag, 26. Juni 2022, vorstand, begr\u00fc\u00dfte au\u00dfer den Mitgliedern der Traunreuter Kolpingsfamilie auch die Fahnenabordnungen des Bezirks Traunstein sowie der Kolpingsfamilien Inzell und Ruhpolding. Er erw\u00e4hnte, dass er k\u00fcrzlich das Grab Kolpings in der K\u00f6lner Minoritenkirche besucht habe.<\/p>\n<p>Die Ansprache hielt Dr. Norbert Wolff, Kirchenhistoriker und zweiter Vorsitzender der Traunreuter Kolpingsfamilie. Ausgehend von der Tageslesung beleuchtete er die Berufungsgeschichte Adolph Kolpings. Dieser habe als Schuhmachergeselle die Probleme der damaligen Handwerker am eigenen Leib erfahren und sei daher pr\u00e4destiniert gewesen, sich um Menschen zu k\u00fcmmern, die von Armut, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit bedroht waren.<\/p>\n<p>Kurz nach seiner Ernennung zum zweiten Pr\u00e4ses habe Kolping einen bemerkenswerten Satz formuliert: \u201eUnser Wahlspruch aber ist Beten und Lernen und Arbeiten, alles mit Ernst und doch mit Fr\u00f6hlichkeit.\u201c Heute, so Wolff, w\u00fcrde man vielleicht sagen: \u201eSpiritualit\u00e4t und Bildung und Engagement, alles mit Realit\u00e4tssinn und mit Optimismus.\u201c Das aktuelle Jahresprogramm der Traunreuter Kolpingsfamilie entspreche genau diesen Ideen: \u201eHier finden sich Gottesdienste, Vortr\u00e4ge und Besichtigungen sowie soziale Aktionen. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem Gottesdienst begr\u00fc\u00dfte Ernst Biermaier, erster Vorsitzender der Traunreuter Kolpingsfamilie, die G\u00e4ste im Pfarrsaal und wies noch darauf hin, dass das Kolpingwerk sich inzwischen zu einem internationalen Sozialverband entwickelt habe. Bei Wei\u00dfwurst, Brezn und Bier, Kaffee und Kuchen (letzterer von den Traunreuter Kolpingfrauen gebacken) klang das Fest aus.<\/p>\n<p>Text: Dr. Norbert Wolff, Foto: Cavajal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein \u201eJubil\u00e4um vor dem Jubil\u00e4um\u201c hat die Traunreuter Kolpingsfamilie gefeiert. Im Sommer 1847 \u2013 vor 175 Jahren \u2013 wurde Adolph Kolping zweiter Pr\u00e4ses des katholischen Gesellenvereins in Elberfeld (Wuppertal). Drei Jahre sp\u00e4ter \u2013 1850 \u2013 kam es zum Zusammenschluss mehrerer Gesellenvereine. Aus diesem Zusammenschluss entwickelte sich das heutige Kolpingwerk. 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