{"id":17858,"date":"2022-06-20T14:12:45","date_gmt":"2022-06-20T12:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=17858"},"modified":"2022-06-20T14:13:14","modified_gmt":"2022-06-20T12:13:14","slug":"buergermeister-ehrten-die-preistraeger-von-jugend-musiziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/?p=17858","title":{"rendered":"B\u00fcrgermeister ehrten die Preistr\u00e4ger von Jugend musiziert"},"content":{"rendered":"<h3><strong>\u00dcberragendes Jahreskonzert der Musikschule setzt neue Ma\u00dfst\u00e4be<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die knapp 100 Musiksch\u00fcler zeigten beim \u201eGro\u00dfen Jahreskonzert\u201c im k1 das hohe Leistungsniveau der Musikschule, nahezu auf allen Musikinstrumenten und nahezu in allen Stilrichtungen von Barock bis Jazz vom Solisten bis zum Streichorchester, Gitarrenorchester und Blasorchester.<\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt des Konzertes war die Ehrung der vier Preistr\u00e4ger vom Wettbewerb Jugend musiziert, der heuer in Ingolstadt durchgef\u00fchrt wurde. Das Cello-Trio mit Marina Huber, Laura Einsiedl und Ramona Dziewior (unterrichtet von Simon Nagl) erspielte einen ausgezeichneten 2. Platz in der Kategorie Alte Musik. Der Violinsch\u00fcler Denis Jafarov (unterrichtet von Bertram Weihs) erreichte bei seinem ersten Wettbewerb gleich einen hervorragenden 3. Platz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17860 alignleft\" src=\"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-2000x1333.jpg 2000w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.traunreuter-stadtblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Denis-Javarof-Violine-Preistraeger-Jugend-musiziert-2022-1080x720.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/>Auf der B\u00fchne wurden die vier vom zweiten B\u00fcrgermeister der Stadt Traunreut, Reinhold Schroll, vom 1. B\u00fcrgermeister der Gemeinde Chieming Stefan Reichelt, vom 1. B\u00fcrgermeister der Gemeinde Nu\u00dfdorf Toni Wimmer und dem 1. Vorsitzenden des F\u00f6rdervereins der Musikschule Hans Jobst geehrt.<\/p>\n<p>Gleich nach der Ehrung zeigten sie mit St\u00fccken aus dem Wettbewerbsprogramm ihre musikalische Reife, hohe technische Pr\u00e4zision und blieben dabei immer ausdrucksstark im Dienste der musikalischen Phrasen.<\/p>\n<p>Beim Konzertbeginn spielte ein einmalig zusammengestelltes Orchester aus 28 Gitarrensch\u00fclern (unterrichtet von Brigitte Br\u00fcderl und Klaus Danner) und vier Blockfl\u00f6tensch\u00fclern (unterrichtet von Liese Danner) zwei flotte irische Musikst\u00fccke. Geleitet von Brigitte Br\u00fcderl spielten vor allem beim 2. St\u00fcck \u2013 einem flotten Tanz \u2013 die flinken Blockfl\u00f6ten und die antreibenden Gitarren in bester Harmonie.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Vorteil der Ausbildung an einer Musikschule wurde \u00fcber das gesamte Konzert deutlich: Ensembles, Orchester, Bands in den unterschiedlichsten Stilrichtungen auf Top-Niveau. Das k\u00f6nnen nur Musikschulen in dieser Bandbreite bieten.<\/p>\n<p>So auch die Traunviertler Soatnmusi (unterrichtet von G\u00fcnter Ebel) mit Viktoria Danner, Marlene Krammer, Amelie Hummer und Lilly R\u00fccker. Mit gro\u00dfer Spielfreude gaben die vier Musiksch\u00fclerinnen zwei Volksmusikst\u00fcckerl zum Besten. Hackbrett, Zither, Harfe und Gitarre mischten sich zu diesem einzigartigen Klang, wobei Amelie mit kernigem Nachschlag auf der Gitarre das Ensemble antrieb, Lilly auf der Harfe f\u00fcr den breiten Klang sorgte und Marlene auf der Zither und Viktoria auf dem Hackbrett im Melodiespiel wetteiferten. Hier w\u00e4chst eine vielversprechende \u00f6rtliche Volksmusikgruppe heran.<\/p>\n<p>Das Weltmusikensemble (unterrichtet von Sigrid Gerlach) mit Klara Schuhb\u00f6ck, Tobias Schuster, Zoe Lamers, David Romanu und Keira Sasuchin spielte zwei T\u00e4nze aus Finnland und Rum\u00e4nien. Mit gro\u00dfer Routine und Sicherheit traf das Ensemble sehr gekonnt den jeweiligen Charakter des St\u00fcckes. Musik aus Rum\u00e4nien spielt man eben anders als Musik aus Finnland, und das gab das Ensemble gekonnt zu verstehen.<\/p>\n<p>Aber auch die Solisten waren \u00fcberragend. Die Pianistin Josefa Mannhardt (unterrichtet von Viola Matthias) verzauberte die Zuh\u00f6rer mit einem sehr anspruchsvollen Popst\u00fcck, mit einer eing\u00e4ngigen sanften Melodie, die sie auf einem weichen Rhythmusteppich legen konnte.<\/p>\n<p>Das Akkordeon-Duo mit Maxi B\u00e4uml und Letizia Ghimici spielte die \u201ePower Pack Polka\u201c, komponiert von Lehrer Hans Zunhammer. Beide zeigten dabei ihre starke Technik und ihr Geschick, denn im St\u00fcck wechselt die Hauptmelodie immer wieder von einem Instrument auf das andere.<\/p>\n<p>Die S\u00e4ngerin Lena Schillings beeindruckte mit Tomorrow aus dem Musical Annie. Gekonnt meisterte sie die verschiedenen Liedteile, die doch so unterschiedliche Stimmungen ausdr\u00fccken. Die extrem schwierigen Intervallspr\u00fcnge der Melodie bew\u00e4ltigte sie mit extrem sauberer Intonation und glasklarer Stimme. Und vor allem verstand sie es, den Textinhalt richtig auszudr\u00fccken: Ihr Gesang vermittelte Hoffnung auf den besseren morgen: \u201eDie Sonne wird rauskommen, morgen!\u201c<\/p>\n<p>Besonders sch\u00f6n ist die Entwicklung von David Romanu (unterrichtet von Sigrid Gerlach) zu sehen. Seit Jahren spielt er nahezu bei allen gro\u00dfen Konzerten als Solist. Dieses Mal hatte er den ber\u00fchmten Csardaz von Vittorio Monti ausgew\u00e4hlt. Ohne jegliche Nervosit\u00e4t wechselte er gekonnt zwischen dem lyrisch-langsamen Teil und dem antreibenden Presto-Teil im Synkopen-Stil. Hohes Tempo, aber trotzdem noch technisch sicher und ausdrucksstark! Hier entwickelt sich ein gro\u00dfartiger junger Musiker<\/p>\n<p>Herausragend war der Auftritt von Tim Bosch. Zusammen mit Lehrer Andreas Niedermaier spielte er bei seinem letzten Jahreskonzert mit \u00fcberschw\u00e4nglicher Musikalit\u00e4t zun\u00e4chst eine rhythmisch sehr schwierige mazedonische Volksweise, wonach er den traditionellen Marsch \u201eAuf zum Start\u201c folgen lie\u00df. Auch wenn hier Tim immer wieder seine gro\u00dfartige Technik und Rhythmik aufblitzen lie\u00df, so stellte er diese immer in den Dienst der Musikalit\u00e4t, alles wird stimmig eingesetzt und wirkt harmonisch.<\/p>\n<p>Ebenso beeindruckend war das Solost\u00fcck der Harfenistin Lilly R\u00fccker (unterrichtet von Hans Niedermaier). Sie spielte ein Bravourst\u00fcck f\u00fcr Harfe, bei dem viele anspruchsvolle Spieltechniken einzusetzen sind. Dabei zeigte sie nicht nur ihre technische Sicherheit, sondern gestaltete die verschiedenen Teile stets musikalisch, sodass die f\u00fchrende Melodie in dem vielstimmigen Tongewebe stets deutlich und formsch\u00f6n zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Zwei weitere Solistinnen nutzen die einzigartige M\u00f6glichkeit, und wurden vom Streichorchester Capella Cantabile unter der Leitung von Alexander Krins begleitet.<\/p>\n<p>Die Trompeterin Anne Roth spielte zusammen mit ihrem Lehrer Manfred Berger das Doppelkonzert f\u00fcr zwei Trompeten von Antonio Vivaldi. In schwungvollem Tempo gingen dabei die Trompetent\u00f6ne wie Tongirlanden zeitgleich und auch versetzt nach oben und unten. Barocke Virtuosit\u00e4t, die man ganz selten von Musiksch\u00fclern auf diesem Niveau zu h\u00f6ren bekommt.<\/p>\n<p>Ganz andere T\u00f6ne zeigte die Violinsolistin Paulina Frank (unterrichtet von Alexander Krins) mit der Romanze in F-Dur von Ludwig van Beethoven. Gekonnt wechselte sie von den langsamen lyrischen Passagen mit viel Klang in technisch virtuose Passagen. Die gro\u00dfen Tonspr\u00fcnge wirkten sehr harmonisch in die Melodie eingebettet und der Klang des Orchesters schmiegte sich geschmackvoll und dezent um die Solovioline! Eine gro\u00dfartige Leistung von Solistin und Orchester.<\/p>\n<p>Zum Abschluss wurden die Musikstile moderner und rhythmisch komplexer. Die Popband (unterrichtet von Thomas Schnabel) spielte den Song \u201eCarlito\u201c mit beeindruckenden Grooves aus Gitarren, Schlagzeug und Percussion-Instrumenten.<\/p>\n<p>Das Saxofonensemble \u201eTake 5\u201c (unterrichtet von Josef Mayer) mit Keira Sasuchin, Christina Braun, Lisa Braun, Sabrina D\u00f6rner, Julian Kie\u00dfling und Josef Mayer zeigte mit dem ber\u00fchmten \u201eWork Song\u201c Swingmusik auf h\u00f6chstem Niveau: zwei rhythmisch komplexe Solis auf Sopran- und Tenorsaxophon sowie der flirrende 5-stimmige Saxophonsound in komplexen Jazzharmonien \u00fcberzeugten auf ganzer Linie!<\/p>\n<p>Die Jungmusik der Stadtkapelle (unterrichtet von Josef Mayer) verabschiedete das Publikum mit Musik von Michael Jackson. Dabei konnten die jungen Bl\u00e4ser die komplexe Musik des King of Pop mit erstaunlicher Sicherheit und bombastischen Schlussakkorden sehr locker und entspannt wirken lassen!<\/p>\n<p>Die vielen Zuh\u00f6rer im gro\u00dfen Saal des k1 dankten den jungen Musikern mit langanhaltendem und \u00fcberschw\u00e4nglichem Applaus. Ein \u201eJahreskonzert\u201c, das durch die enorme Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge und durch die gro\u00dfe Vielfalt neuen Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt hat! Hier kann man den Musikschultr\u00e4gern, der Stadt Traunreut sowie den Gemeinden Chieming und Nu\u00dfdorf zu so einem herausragenden Kulturjuwel nur gratulieren. Die Zukunft der heimischen Musikkultur ist dank dieser weitsichtigen und hochkar\u00e4tigen Ausbildungsarbeit Gott sei Dank gesichert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberragendes Jahreskonzert der Musikschule setzt neue Ma\u00dfst\u00e4be Die knapp 100 Musiksch\u00fcler zeigten beim \u201eGro\u00dfen Jahreskonzert\u201c im k1 das hohe Leistungsniveau der Musikschule, nahezu auf allen Musikinstrumenten und nahezu in allen Stilrichtungen von Barock bis Jazz vom Solisten bis zum Streichorchester, Gitarrenorchester und Blasorchester. 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