Schülerinnen und Schüler der drei Traunreuter Grundschulen und des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums bastelten in den letzten Wochen ganz eifrig kleine Geschenke und schrieben nette Briefe.

Die Ostergrüße wurden nun an die beiden Pflegeeinrichtungen für Senioren in Traunreut verteilt und sollen dort den Bewohnern Freude machen.

Seniorenreferentin Angelika Zunhammer organisierte auch in diesem Jahr zusammen mit dem Team des Mehrgenerationenhauses MGH die Ostergrüße. Sie erklärt ihre Beweggründe: „Die meisten Einschränkungen hatten durch Corona die Schulkinder und die Senioren zu bewältigen. Viele Veranstaltungen für Senioren waren oder sind noch immer nicht möglich, weil das Risiko einer Ansteckung zu gefährlich ist.“ Auch hätten Angehörige und Freunde noch immer Bedenken, jemanden in den Pflegeeinrichtungen zu besuchen, „man möchte einfach keinen gefährden“.

In den Schulen sorgte und sorgt das Virus ebenfalls nach wie vor für Einschränkungen. So entstand die Idee der Ostergrüße und die Schulen waren davon sofort angetan. Die Carl-Orff-Schule Traunwalchen, die Sonnenschule St. Georgen, die Grundschule Nord und das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum machten sich sogleich an die Arbeit. Es wurde gemalt, gebastelt, geschrieben, gesägt und genäht. Dabei entstanden sehr schöne Kunstwerke und liebevolle Briefe. „Das alles ist ein wunderbares, schönes Zeichen und ein Gruß an unsere Senioren im Pur Vital und im AWO Seniorenzentrum in der Osterzeit“, freut sich Angelika Zunhammer.

In den Einrichtungen können mit dem Gebastelten die Gruppen- und Speiseräume österlich dekoriert werden. Die Briefe werden an einzelne Bewohner weitergeleitet, darunter auch an manche, die nur noch wenig soziale Kontakte haben. „Das ist eine ganz wunderbare, liebevolle Aktion“, betont Anna Elisabeth Ruhland, Leitung Soziale Betreuung im Pur Vital. Schon bei einer früheren Aktion mit Kinderbriefen hätten sich die Senioren sehr gefreut.

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat dankte der Seniorenreferentin und dem Team vom Mehrgenerationenhaus für diese schöne Aktion, „die die ältere Generation in den Heimen unterstützt, die eingeschränkt ist. Auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und alle mit einbeziehen, genau das macht eine starke Gemeinschaft aus“.

 

Bild Copyright Stadt Traunreut, Text: Pia Mix und Stadt Traunreut

Jede Menge Gebasteltes und liebe Briefe wurden an die beiden Traunreuter Pflegeeinrichtungen verteilt, (von links) Tatjana Regel vom MGH, Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Anna Elisabeth Ruhland vom Pur Vital, Markus Singer vom AWO Seniorenzentrum, Seniorenreferentin Angelika Zunhammer, Veronika Ebner vom MGH und Hans Jobst, Schulreferent der Stadt Traunreut.

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