Stadt startet Bürgerumfrage für eine zukunftsfähige Mobilität in Traunreut

 

Die Themen Mobilität und Klimaschutz sind derzeit überall präsent und von immens hoher Bedeutung. Dies stellt auch den öffentlichen Nahverkehr vor neue Herausforderungen. Die Stadt Traunreut geht künftig hier neue Wege. Bei der Konzeption wird von vornherein direkt auf die Bedürfnisse der Traunreuter Bevölkerung eingegangen. Dazu startet die Stadt eine groß angelegte Umfrage zu den Mobilitätströmen, dem Nutzungsverhalten zu den Verkehrsmitteln und den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger.

„Nie zuvor war es so wichtig wie heute, mobil zu sein und dabei den Klima- und Umweltschutz im Blick zu halten. Der öffentliche Personennahverkehr ist die bedeutendste Möglichkeit beide Themen im Stadtgebiet in Einklang zu bringen. Damit dies gelingen kann, brauchen wir die Informationen, wie die Menschen in unserer Stadt unterwegs sind, welche Strecken und Zeiten für sie am relevantesten sind. Wir wollen mit den Traunreuterinnen und Traunreutern zusammen ein zukunftsfähiges Modell für die Mobilität in unserer Stadt erarbeiten. Dazu lade ich alle herzlich ein, an dieser Umfrage teilzunehmen. Um ein modernes und flexibles Bussystem einführen zu können, von dem möglichst viele partizipieren können, ist es von enormer Bedeutung diese Daten zu erfassen. Das Ziel könnte sein, einen Rufbus zu etablieren, der genau auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt ist.“ erklärt der Erste Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

 

TEILNAHME 

++ Die Umfrage wird an alle Haushalte der Stadt Traunreut mit der Oktoberausgabe des Traunreuterer Stadtblattes verteilt. Einfach entnehmen, ausfüllen und bis zum 30. Oktober in den Briefkasten am Rathaus einwerfen oder per Post versenden an Stadtverwaltung Traunreut, Stichwort „Bürgerumfrage Mobilität“, Rathausplatz 3, 83301 Traunreut.

++ Die Umfrage kann man auch hier herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und einwerfen/ versenden.

++ Online kann unter www.traunreut.de/umfrage teilgenommen werden. Sie läuft bis 30. Oktober 2021. Mit Hilfe von 13 Fragen werden die aktuellen Mobiltätströme zum einen analysiert und zum anderen werden die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer eruiert, um damit ein Verkehrskonzept zu entwickeln, welches auch langfristig von möglichst vielen genutzt werden kann.