Stadtwerke nutzen Einsparpotenzial aufgrund Pandemielage

Per Beschluss vom Donnerstag,11.02.2021 hat der Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung den sogenannten Lockdown bzgl. Covid 19 vorerst bis zum 07.03.2021 verlängert. Erst dann ist eventuell mit weiteren leichten Lockerungen zu rechnen, sollte sich das Infektionsgeschehen entsprechend reduzieren.

Ob dann aber der Betrieb eines Hallenbades schon erlaubt sein wird, ist aus Sicht der Stadtwerke Traunreut allerdings mehr als fraglich. Daher haben sich die Stadtwerke Traunreut deshalb in Absprache mit Bürgermeister Dangschat dazu entschlossen, das städtische Hallenbad außer Betrieb zu nehmen.

Vor allem wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle. Bekanntermaßen hat sich die Stadtverwaltung zum Ziel gesetzt, vorhandenes Einsparpotenzial konsequent zu nutzen. Allein zur Aufrechterhaltung eines Notbetriebs der Badewassertechnik und der Belüftungsanlage fallen monatlich knapp 6.000 € Energiekosten an. Die Saison im Hallenbad würde regulär ohnehin spätestens Mitte April 2021 enden.

Dafür beginnen ab März bereits die Vorbereitungen für eine mögliche Öffnung des Franz-Haberlander-Freibades. Voraussichtlich am 01.03.2021 kommen die Bäderbediensteten aus der Kurzarbeit zurück und beginnen mit den erforderlichen Arbeiten.

Das Franz-Haberlander-Freibad wird dann, sofern die Corona-bedingten Auflagen dies zulassen, voraussichtlich Anfang Mai 2021 öffnen. Andreas Lohr, Leiter der städtischen Bäderbetriebe, geht davon aus, dass ein Freibadbetrieb auch in der Saison 2021 nur unter gewissen Auflagen möglich sein wird.

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat unterstützt die Entscheidung der Stadtwerke und sieht diese als „sinnvolle Maßnahme.“ „Wir konzentrieren uns jetzt auf einen möglichen Saisonstart im Freibad. Die Mitarbeitenden der Stadtwerke tun ihr Bestes um den Traunreuterinnen und Traunreutern eine schöne Zeit im 2020 neu sanierten Franz-Haberlander-Freibad zu ermöglichen.“

 

Bild @ Stadt Traunreut: Die Außerbetriebnahme des städtischen Hallenbades stellt erhebliches Einsparpotenzial für die Stadt Traunreut dar.