Herzlicher Empfang bei Bürgermeister Alessandro Coppola

Bürgermeister Ritter hatte angeregt, dass die Traunreuter Stadträte im Rahmen eines Ausfluges unsere Partnerstädte kennen lernen. Nach Lucé 2015, Virovitica 2017 war nun Nettuno an der Reihe. 13 Stadträte, davon 6 mit Partnern, machten sich also am Donnerstag, 24.10.2019 auf den Weg.

Der frühe Flug machte es möglich, bereits am Nachmittag einen geführten Stadtrundgang durchzuführen. Dabei lernten die Räte viel über die Geschichte und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nettunos kennen. Am Abend besuchte man das Ristorante „Quattro la Pizzeria“, dessen Wirt manchem von Weihnachtsmarkt 2018 in Erinnerung war. Während des gesamten Aufenthaltes bemühte sich der Partnerschaftsverein mit Franco Cirilli, Vincenzo di Ruocco und Georgio Pagliucca unermüdlich um die Traunreuter.

Für Freitagvormittag hatte sich der Partnerschaftsverein etwas Besonderes ausgedacht. Mit einem Schiff konnte die Küste von Nettuno -von Anzio bis zum „Torre Astura“- bei strahlendem Sonnenschein vom Meer aus nochmals erkundet werden.

Am Nachmittag fand im Sitzungssaal des Rathauses eine gemeinsame Sitzung von Nettuneser und Traunreuter Stadträten statt. Bürgermeister Alessandro Coppola, 2. Bürgermeister und Kulturreferent Alessandro Mauro und weitere Stadträte würdigten die langjährige Partnerschaft, die sich heuer zum 46. Mal jährt. Die Freundschaft wurde mit der Unterzeichnung einer Urkunde erneut bekräftigt. Zeugen der Zeremonie waren Antonio Simeoni, Gründungsbürgermeister im Jahr 1973, die folgenden Bürgermeister Carlo Conte, Antonio Molinari, Vittorio Marzoli, Alessio Chiavetta, und Angelo Casto. Den festlichen Rahmen gestaltete der Chor der Schule „Ennio Visca di Nettuno“. Dass alle Anwesenden die Hymnen stehend mitsingen, versteht sich in Nettuno von selbst. Nach der Sitzung hatte die Stadt Nettuno zur Führung durch die Kellerei „Cantina Divina Provvidenza“ mit Weinverkostung und zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Der Samstag wurde mehr oder weniger frei gestaltet. Eine Gruppe unternahm eine Exkursion mit dem Zug nach Rom, andere Räte blieben in Nettuno, besichtigten den Amerikanischen Friedhof oder genossen das milde Herbstwetter am Strand.

Der Heimflug nach München konnte zur Erleichterung Aller ohne Verspätungen oder sonstiger Pannen angetreten werden.

Ein positiver Nebeneffekt bei den Stadtratsausflügen ist, dass sich die Räte in ungezwungener Umgebung ohne jegliche Fraktionszwänge und ganz privat näher kennen lernen. Das kann für den Umgang bei den Sitzungen nur förderlich sein.