Im Heimathaus Traunreut in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für ostdeutsches Kulturerbe im Unterricht e.V.
 
Freitag, 6. September 2019
19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Eintritt: 6,- €, Rentner und Schüler 3,- €
„Eine russische Romanze in Oberbayern“ musikalisch-literarische Darbietung anlässlich des 200. Geburtstages der Zarentochter Maria Nikolaewna, Herzogin von Leuchtenberg, von MIR e.V. München
Samstag 7. September 2019
19:00 Uhr – 19.30 Uhr
Grußwort von 1. Bürgermeister Ritter
Führung: Geschichteweg Traunreut oder Film Traunreut –
Symbol einer Gemeinschaft (1960)
 
Sonntag, 8. September 2019
09:00 Uhr Dr. Meinolf Arens, Die Leistung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Spätaussiedlern im Nachkriegsdeutschland
13.30 Gerhard Wonner: Historischer Überblick über die Entwicklung Traunreuts
14:30 Uhr Wolfgang Behrendt, Barackenleben in der Muna, anekdotisches aus den Pioniertagen Traunreuts

Anlässlich des 200. Geburtstages von
Maria Nikolajewna Romanowa, Herzogin von Leuchtenberg

von und mit MIR e.V. München am Freitag, 6. September, 19.00 Uhr im Heimathaus Traunreut.
Eintritt: 6,- €, Rentner und Schüler 3,- €

Eine literarisch-musikalische Lesung über die Liebesromanze von Maximilian Herzog von Leuchtenberg (Sohn von Napoleons Stiefsohn, Eugène de Beauharnais und Enkel des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Joseph) und der Lieblingstochter des Zaren Nikolaj I., Großfürstin Maria Nikolajewna Romanowa.

Mit ihrer Heirat 1839 gründeten sie die einzige bayerisch-russische Dynastie Leuchtenberg-Romanowski, deren Spuren heute noch in Stein an der Traun und Seeon spürbar sind, insbesondere auf dem Friedhof der Familie Leuchtenberg bei der Kirche St. Walburg, wo die russisch-orthodoxen Grabmäler an eine friedliche und bereichernde Zeit zweier Kulturen erinnert.

Zu der Geschichte:
Der russische Zar Nikolaus I. besucht Bayern – zum Teil inkognito – im Sommer 1838. Eigentlich hat seine Reise einen geheimen Grund: er sucht für seine Lieblingstochter Mary einen Ehemann, und für sich einen Schwiegersohn. Und da beginnt die Geschichte der einzigen Heirat zwischen den bayerischen Wittelsbacher und dem Haus Romanow: der Großfürstin von Russland, Maria Nikolajewna (1819-1876) und des bayerischen Prinzen, Max von Leuchtenberg (1817-1852). Die Braut war die Tochter des Zaren Nikolai I. (dem jüngeren Bruder des Zaren Alexander I., des Bezwingers von Napoleon) und der Zarin Alexandra Fjodorowna (Schwester von Wilhelm I). Der Bräutigam war ein Sohn von Alexandre Beauharnais, Napoleons Adoptivsohn und Thronfolger, und der bayerischen Prinzessin Auguste. Nach der Heirat, durften ihre Nachkommen sich Herzoge von Leuchtenberg-Romanowsky nennen, deren Zuhause, neben St. Petersburg auch Bayern wurde. Anlässlich des 200. Geburtstages von Maria Nikolajewna, Herzogin von Leuchtenberg und des 180. Jahrestages ihrer Vermählung, möchte MIR e.V., das Zentrum russischer Kultur in München, mit einer literarisch-musikalischen Lesung an diese wunderbare bayerisch-russische Liebesromanze erinnern.

Mitwirkende sind Tatjana Lukina, Georgia Stahl, Arthur Galiandin und Michael Tschernow, Svetlana Prandetskaya (Gesang), Jekaterina Medvedeva (Klavier) von MIR e.V. München.